
Im Aufbaukurs „Systemische Therapie“ können sie ihren eigenen therapeutischen Stil entwickeln. Auf Grundlage ihrer systemischen Kenntnisse und Kompetenzen werden sie höhere Handlungssicherheit in der Arbeit mit Klient:innen, Familien und anderen Systemen zu erlangen. Mit unserer Sichtweise eines ganzheitlichen und humanistischen Menschenbilds wird der Mensch im Kontext der relevanten Bezugssysteme (Partnerschaften, Familie, berufliches Umfeld etc.) gesehen, um Potentiale, Fähigkeiten und Ressourcen zu entdecken und nutzbar zu machen. In dieser Weiterbildung werden dysfunktionale Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster stärker in den Fokus gesetzt sowie die therapeutische Rolle vertieft und gefestigt. Darüber kann es gelingen, Entwicklungspotentiale mit Klient:innen zu erweitern und deren Handlungsspielräume auf emotionaler, kognitiver und sozialer Ebene flexibler zu gestalten.
Die Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte, die bereits über eine abgeschlossene anerkannte Ausbildung in „Systemischer Beratung“ oder „Systemisches Coaching“ verfügen. Der Aufbaukurs ist auch für Quereinsteiger:innen aus anderen Aufbauweiterbildungen „Systemische Therapie“ geeignet.
Die Trainer des Instituts für psychosoziale Gesundheit (ipg) Leipzig arbeiten seit vielen Jahren in den verschiedensten psychosozialen, medizinischen und wirtschaftlichen Beratungskontexten.
Themen wie Migration, Inklusion und Gender denken wir in unserer Arbeit stets mit.
Eine thematische Vertiefung liegt in der Beratung und Begleitung von Menschen mit Gewalterfahrungen.
Neben der Vermittlung theoretisch relevanter Inhalte sind vertiefende praxisorientierte Übungen, Selbsterfahrung und Supervision sowie die Anwendung der Lerninhalte im eigenen beruflichen Kontext zentraler Bestandteil der Weiterbildung.
Zugangsvoraussetzungen und Zielgruppen
Der 1 jährige Aufbaukurs wendet sich an Menschen in sozialen, helfenden und beratenden Berufe, insbesondere:
Eingangsvoraussetzungen:
A)Hochschulabschluss1 mit sozial-/humanwissenschaftlicher Ausrichtung − und psychosoziale Praxiserfahrungen − und erfolgreicher Abschluss einer DGSF-anerkannten Weiterbildung „Systemische Beratung“ oder „Systemisches Coaching“ als Grundweiterbildung
oder B) ein qualifizierter Berufsabschluss im psychosozialen Bereich (mind. 3-jährige Berufsausbildung) − und Berufstätigkeit im pädagogischen, medizinischen oder psychosozialen Bereich − und erfolgreicher Abschluss einer DGSF-anerkannten Weiterbildung „Systemische Beratung“ oder „Systemisches Coaching“ als Grundweiterbildung.
1 Hochschulabschlüsse sind Bachelor-, Master- und Staatsexamensabschlüsse aller Universitäten, Fachhochschulen und dualen Hochschulen. (Stand: 9/2022)
Des Weiteren:
Lehrende, Supervisor:innen und Trainer:innen des Instituts
Frank Wünsche
Institutsleiter
Weiterbildungsleiter T26
M.A. Erziehungswissenschaften/Sozialpädagogik (Uni Leipzig)
M.Sc. Supervision und Coaching (Uni Krems)
Supervisor & Coach (DGSv/DGSF)
Systemischer Therapeut/Familientherapeut/Paartherapeut (DGSF)
Lehrender für Systemische Therapie und Beratung; Paartherapie; Supervision & Coaching (DGSF)
Laura Haisch
M.Sc. Klinische Psychologin
Systemische Therapeutin & Supervisorin (SG)
Lehrende für systemische Therapie i.A. (DGSF)
Uta Avenarius
Studium der sozialen Arbeit, Psychologischer Beratung -Ehe-, Familien und Lebensberatung; WB in Ressourcenorientierte Traumatherapie zur traumaspezifischen Fachberatung PITT; WB in Psychotraumatologie, Traumatherapie, Traumaberatung und -pädagogik mit Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen KReST; WB strukturierte Traumaintegration stib; „Train the Trainer“
und andere.
wuensche@ipg-leipzig.de
Für fachspezifische Inhalte werden weitere Trainier:innen an den Modulen teilnehmen.